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A L L G E M E I N Ä R Z T L I C H E   P R A X I S
TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN | WESTLICHE NATURHEILVERFAHREN| INSULINPOTENZIERTE THERAPIE (IPT)
EinführungWirkung des InsulinsEntdeckung der IPTErfahrungen mit der IPTBehandlunsablauf


Hier wird beschrieben, was es mit der besonderen Wirkung des Insulins auf sich hat:

An der Oberfläche unserer Zellen befinden sich spezielle Eiweißmoleküle, sogenannte Rezeptoren. Sie haben unterschiedliche Formen (eine Art Fingerabdruck), so dass sie von anderen Eiweissmolekülen erkannt werden können.

Wenn eine Zelle mit passenden Rezeptoren erkannt wird, kann sich dann ein (dazupassendes) Eiweißmolekül an solch einen Rezeptor anlagern.

Krebszellen haben an ihrer Oberfläche viel mehr Rezeptoren als gesunde Zellen: 6 mal so viele, Brustkrebszellen sogar mehr als 20 mal so viele.

Das bedeutet, dass bestimmte Eiweißmoleküle sich leichter an Krebszellen anlagern als an gesunde Zellen. Ein Molekül, das sich hier besonders eignet ist das Hormon Insulin, von dem Sie sicher schon wissen, dass es den Bluzucker reguliert und senkt.

Die Senkung des Blutzuckers geschieht so, dass sich das Insulin an die Rezeptoren der Zellen anlagert und dabei wie ein Schlüssel im Schloss einen Teil der Zellwand öffnet. So gelangt der Zucker  aus dem Blut in die Zelle hinein.

Dieser Mechanismus wird bei der IPT genutzt: wenn viel Insulin vorhanden ist und dadurch der Bluzucker niedrig(Genaueres lesen Sie auf Seite5), können durch die geöffneten Zellmembranen auch andere Stoffe (also auch die Medikamente) in die Zelle gelangen und dort wirken. Sie werden sozusagen durch das Insulin eingeladen, hineinzukommen.

Da nun die Krebszellen viel mehr Rezeptoren besitzen (bis zu 20 mal so viele wie normale zellen), wirkt die "Einladung" des Insulins um ein Vielfaches stärker - "potenziert" ... fatal für die Krebszellen.

 

 

© Dr. med. Wolf-Dieter Massoth | Kanzleistr. 14 | 88316 Isny | info@acupunct.de